Daniel Born mit BI und AK Ökologie im Entenpfuhl

Veröffentlicht am 24.08.2020 in Wahlkreis

Der Schutz des durch Auskiesungspläne gefährdeten Entenpfuhlwalds zwischen Ketsch, Hockenheim und Schwetzingen liegt Daniel Born besonders am Herzen. Auf einer gemeinsamen Tour der Bürgerinitiative und des AK Ökologie der Rhein-Neckar-SPD konnte erneut die Bedeutung des Waldes aufgezeigt werden.

Ketsch/Schwetzingen. Der geplante Kiesabbau am Entenpfuhl beschäftigt die Menschen schon viele Monate. Daher hatte sich der neu gegründete Ökologischer Arbeitskreis der SPD Rhein-Neckar auf Einladung von Daniel Born vor Ort ein Bild der aktuellen Lage gemacht und sich mit Vertretern der Bürgerinitiative und des Wahlkreisabgeordneten ausgetauscht. Dabei berichtete Heinz Eppel nicht nur ausführlich über den Zustand des Waldes sondern ging auch auf die dort bereits gesichteten Fledermäuse ein.

In einer anschließenden Erklärung machte der SPD-Arbeitskreis seine Position deutlich: „Ohne Rücksicht auf die Wasserschutzzone sind die 42 ha im Gewann Entenpfuhl auf der Gemarkung von Schwetzingen im Regionalplanentwurf für den Sand und Kiesabbau ausgewiesen worden. Der Wald wurde als minderwertig eingestuft. Außer Acht gelassen, wurde die lärmdämpfende Wirkung des Waldes auf den Verkehrslärm der nahegelegene A6 bzw. der B39. Genauso wenig wurde der kühlende Effekt, den der Wald auf seine Umgebung hat, betrachtet, der aber besonders in Zeiten des beschleunigten Klimawandel eine wichtige ökologische Funktion darstellt.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born hatte sich von Anfang an der Sache angenommen und zuletzt am 20.05.2020 eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. In der Antwort der Landesregierung wird nicht für die gesamte Waldfläche von einer minderwertigen Qualität ausgegangen. Im nördlichen Teil des Waldes „sind die Flächen geprägt durch einen großen Strukturreichtum (insbesondere Eichenüberhälter) und die Baum- und Strauchschicht ist artenreich. Hier ist auch bei den anderen Artengruppen eine größere Artenvielfalt zu erwarten“. Die Landesregierung kommt zu dem Ergebnis, dass „die ökologische Bedeutung derzeit nicht abschließend abgeschätzt werden.“ Weiter ist die Landesregierung der Meinung, dass „nach derzeitigem Stand aufgrund der standörtlichen Voraussetzungen im Gewann Entenpfuhl von einem mittleren bis hohen Quartierpotenzial für Fledermäuse auszugehen ist. Alle Fledermausarten im Land sind streng geschützt. Weitere Erkenntnisse über die Ausstattung und den Schutzstatus der Tier- und Pflanzenarten liegen noch nicht vor“.

„Auf Basis dieser Aussagen ist ein Raubbau durch Sand- und Kiesgewinnung im Entenpfuhl nicht zu rechtfertigen. Der Ökologische Arbeitskreis der SPD Rhein-Neckar unterstützt daher zu 100 Prozent die Position der Bürgerinitiative und die Resolution der SPD-Ortsvereine vor Ort und ist strikt gegen eine Abholzung.“

Daniel Born, der an der Exkursion teilnahm, sieht die große öffentliche Wahrnehmung als einen wichtigen Schritt für den Entenpfuhl. „Es ist ein gutes Zeichen, dass offensichtlich bei den konkurrierenden Parteien niemand als Landtagskandidat nominiert werden kann, der sich nicht für den Erhalt des Entenpfuhlwaldes ausspricht. In dieser Legislatur habe ich als Wahlkreisabgeordneter meine Arbeit auf Landtagsebene für den Entenpfuhl allein gemacht. In der nächsten Legislatur werde ich als Abgeordneter meine dann neuen Kollegen sofort an Tag 1 in die Pflicht nehmen, eine gemeinsame fraktionsübergreifende Parlamentsinitiative aus dem Wahlkreis 40 für den Erhalt des Entenpfuhls zu starten”, so Daniel Born.

Im Gespräch ging Daniel Born, der wohnungspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, auch noch einmal auf das häufig vorgetragene Argument der Notwendigkeit des Kiesabbaus für die Wohnraumschaffung ein. „Unter dem Entenpfuhl liegt keine einzige bezahlbare Wohnung für unsere Region vergraben. Der Kies hier könnte auf den Weltmarkt geworfen werden. Es gibt keine regionale Option“, so Born. Viel wichtiger sei für ihn aber auch, dass man beim Bauen an neue nachhaltige Baustoffe wie beispielsweise Holz denke. „Hier gibt es eine große Bereitschaft zur Innovation wie man beispielsweise beim Holzhochhaus auf der Bundesgartenschau in Heilbronn gesehen hat“, berichtet der SPD-Abgeordnete.

 

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