Die Erde stöhnt – der Klimawandel und die Folgen

Veröffentlicht am 25.06.2012 in Arbeitsgemeinschaften

Antje Hill, Sieghart Brenner, Förster i. R.

Der Anstieg des Kohlendioxid–Ausstoßes ist über wiegend von Menschen verursacht. Das war die Kern-These von Sieghart Brenner, Förster i. R. im Revier Joachimstal in den Löwensteiner Bergen bei Heilbronn, als er dieser Tage zum Thema Klimaveränderung – nicht irgendwo, sondern hier bei uns - vor den Seniorinnen und Senioren der SPD–AG 60 Plus, Pforzheim und Enzkreis, im AWO–Begegnungszentrum in Pforzheim-Arlinger referierte.

Eines Mannes, den sein Beruf zur Beobachtung des Wetters und des Klimas und der Folgen seiner möglichen Veränderung geradezu lebenslang zwingend herausforderte. Verantwortlich sind zu fast der Hälfte die Wärme– und Stromerzeugung, weiter zu je gleichen Teilen Verkehr, insbesondere Flugverkehr, Haushalte und verarbeitendes Gewerbe. Der Redner erntete mit seinen Thesen überwältigende Zustimmung.

Nur vereinzelt wagten sich schüchterne Stimmen hervor, die andeuteten, dass es auch andere Sichtweisen gäbe, worauf wissenschaftliche Veröffentlichungen der jüngeren Zeit hinwiesen, dass zum Beispiel für die vergangenen 10 000 Jahre der Erdgeschichte Sonnenzyklen mit entsprechenden Auswirkungen auf eine Erwärmung bzw. Abkühlung des Klimas nachgewiesen wurden. Eine ganz andere Frage sei es, welche Folgerungen zu ziehen seien. Das könne auf keinen Fall ein sorgloser Umgang mit Kohlendioxid und den es erzeugenden Faktoren sein, so verlautete es in der Diskussion.

Wohl mit Recht erhob sich eine Stimme, die warnend darauf hinwies, dass die fossilen Energieträger endlich sind. Allein aus diesem Grunde müssten wir uns aus der Abhängigkeit von ihnen lösen. Nachdrücklich wurde davor gewarnt, nur die Erzeugerseite der Energie im Auge zu haben. Für die Gesamtbilanz sei auch die Verbraucherseite zu beachten, so vor allem eine Effizienzsteigerung bei der Energienutzung, dort lägen noch große Reserven, ebenso wie beim Faktor, Energie zu sparen. Nicht zu vergessen seien auch ein zumutbarer Verzicht auf Wohlstand und Bequemlichkeit.

 

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