Die Freitagspost: Erinnerung an die Deportation nach Gurs

Veröffentlicht am 23.10.2020 in Woche für Woche

In der heutigen Freitagspost erinnert Daniel an die Deportation von 6500 jüdischen Mitbürger*innen aus Baden nach Gurs.

Gestern war ein Tag der Trauer und des Erinnerns. Menschen wie Kurt Glöckler sorgen in mühevoller Arbeit seit vielen Jahren dafür, dass sich dieses Erinnern nicht im Allgemeinen hält, sondern dass wir von Namen, Bildern und Texten wissen.

Gestern vor 80 Jahren wurden unsere jüdischen Mitbürger*innen aus den badischen Gemeinden nach Gurs in die Gefangenschaft und viele in den Tod deportiert. Sie waren ohne Schutz, ohne Freiheit, ohne Rechte. Sie durften nichts als das Nötigste mitnehmen.

Die schrecklichen Verbrechen der Nazi-Diktatur werden wir niemals vergessen. Aber wir dürfen auch die Menschen nie vergessen, die Opfer dieser schrecklichen Verbrechen wurden. Menschen sind erst dann vergessen, wenn wir ihre Namen nicht mehr kennen.

Das Erinnern an die Menschen ist eine Pflicht und eine Mahnung. Aber es ist noch mehr: Es ist überlebensnotwendig für unsere Demokratie.

Foto der Woche: In Hockenheim, Reilingen und Schwetzingen stehen Erinnerungssteine an die Mitbürger*innen, die nach Gurs deportiert wurden. Sie bilden ein Gesamtmahnmal mit dem Erinnerungsort in Neckarzimmern. Am Schwetzinger Gedenkstein haben wir uns gestern um 12 Uhr versammelt. Kurt Glöckler hatte Briefe zusammengetragen und Simon Abraham begleitete die Gedenkstunde auf der Klarinette mit den Liedern „Shalom Aleichem“, „Dona Dona“ und „The blessing nigun“.

 

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