Enzkreis SPD diskutiert über Pflege

Veröffentlicht am 04.10.2019 in Allgemein

Die SPD Enzkreis hat ihren Anspruch unterstrichen, die treibende politische Kraft für eine zukunftsfähige und würdevolle Pflege in der Region zu sein. Auf einer Konferenz am Mittwochabend in Illingen beschlossen die Genossinnen und Genossen
einstimmig einen "10-Punkte-Pflege-Plan". (→ Klicken Sie hier, um unsere Resolution herunterzuladen).



"Pflege war, ist und bleibt ein zentraler Bestandteil unserer politischen Arbeit. Wir nehmen wahr, dass sich die politischen Mitbewerber oft einen ,schlanken Fuß' machen und Angehörige und Pflegekräfte im Regen stehen lassen", so SPD-Kreisvorsitzender Paul Renner.

Dem Beschluss voraus gegangen war eine Rede der Pflegebeauftragten der SPD-Bundestagsfraktion Heike Baehrens.

"Wir wollen Pflege solidarischer gestalten. Die Beschäftigten müssen sich auf gute Arbeitsbedingungen und die Betroffenen
mit ihren Familien auf eine gute Pflege und bestmögliche Entlastung verlassen können", so Baehrens. Die Pflegeexpertin wies darauf hin, dass es allerhöchste Zeit für eine strukturelle Weiterentwicklung der Pflegeversicherung sei. Deshalb habe die SPD-Bundestagsfraktion ein eigenes Positionspapier zur Pflegepolitik vorgelegt und die Bundes-SPD jüngst einen entsprechenden Beschluss gefasst.

"Wir brauchen eine spürbare Entlastung von Angehörigen und Pflegekräften - was sie hier in Pforzheim und dem Enzkreis und in ganz Deutschland leisten ist enorm und Kräfte zehrend. Deshalb gehen wir jetzt weiter mutig voran", so Katja Mast. Mast hat selbst bereits Praktika als Pflegekraft absolviert. "Es ist völlig klar, dass die Pflege - gerade im ländlichen Raum - wohnortnah
stattfinden kann und muss", so Mast, die die Position der SPD im Bund mit vorbereitet hatte.

Die Genossinnen und Genossen hatten Praktikerinnen und Praktiker aus der Region eingeladen. "Wir reden mit und nicht über die
Köpfe der Menschen", so Renner. Völlig klar sei, dass sich die SPD Enzkreis auch auf dem Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg im Oktober in Heidenheim engagiert in die Debatte einbringen werde, so der Kreis-Chef. Mast und Baehrens, beide als Mitglieder der  Antragskommission der Südwest-SPD mit der inhaltlichen Vorbereitung des Parteitages befasst, teilten diese Auffassung.
"Jede und jeder wird in seinem Leben mit dem Thema Pflege konfrontiert. Deswegen bleibt die Pflegebürgerversicherung auf der politischen Tagesordnung".

Die Genossinnen und Genossen wählten zudem ihre Delegierten. Sie werden am 12. Oktober in Heidenheim von Katja Mast, Ursula Köppen, Evelyn Renner, Roland Zebli, Karin Sygulla-Zeil und Paul Renner vertreten.

 

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