Aktuelles

Streuobstbestände auf der „Roten Liste“!

Folgende Aussagen finden sich im Landschaftsplan für Remchingen, der jüngst dem Remchinger Gemeinderat präsentiert wurde:

„Streuobstbestände gehören zu den artenreichsten Landnutzungsformen Europas und gelten als Hotspots der Biodiversität. …
Nach der Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen Baden-Württembergs sind die Streuobstbestände des Landes in den letzten 50 Jahren stark zurückgegangen und werden als gefährdet eingestuft.“

Die ältere Generation erinnert sich noch sehr gut daran, wie die Nutzung dieser wertvollen Gebiete stattfand. Das Obst wurde einerseits gepflückt und eingelagert und der dafür nicht benötigten Anteil wurde vermostet und in Form von Süßmost oder in vergorener Form als Most genossen. Im letzten halben Jahrhundert ging die Entwicklung dahin, dass man auch bei uns auf dem Lande den Kindern erklären muss, dass Milch eigentlich nicht aus der Tüte stammt und Obst und Gemüse nicht im Supermarkt wächst.
Streuobstbestände, die seit Jahrhunderten ein Teil der Kulturlandschaft Remchingens waren, sind aufgegeben worden und Mostereien sind inzwischen in unserer Gegend mit der Lupe zu suchen.

Beides hat seine Gründe in der demografischen Situation: die Generation derer, die eine Mosterei mehr oder weniger hobbymäßig betreibt und die Generation die bisher die Pflege der Hochstämme übernommen hatte ist meist altersbedingt nicht mehr dazu in der Lage. Nun ist es eine Sache, vom Schreibtisch bzw. Ratstisch aus den Verlust der Biodiversität und den Verlust von Streuobstbeständen akademisch zu beklagen. Die andere Seite der Medaille ist es aber konkret etwas zu unternehmen.

Wir sind überzeugt, es wäre möglich z.B. durch Vermittlungsmodelle zu versuchen, in der Gemeinde wohnende junge Familien ohne eigene Grundstücke an die Streuostnutzung heranzuführen. Allein die Tatsache, den Kids Obst und Saft aus unbehandelter Rohware anbieten zu können muss doch das Herz verantwortungsbewusster Eltern höher schlagen lassen!

Es gilt zu prüfen, inwieweit die Gemeinde Remchingen hier initiativ wird und ob bzw. wie beispielsweise die 3 ortsansässigen Obst- und Gartenbauvereine unterstützend wirken könnten. Dabei müsste das Rad nicht neu erfunden werden. Ein Blick in andere Gemeinden zeigt, dass es möglich ist.

Ein „runder Tisch Streuobst“ wäre vielleicht hilfreich um in der Sache voran zukommen, im Idealfall bevor im Herbst überraschend wieder Obst zu verwerten ist.

Edgar Kunzmann, SPD Ortsverein

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas im Enzkreis

Am 27. Mai kommt unsere Bundestagspräsidentin Bärbel Bas auf Katja Masts Einladung in unsere Region! Ein Besuch der Bundestagspräsidentin ist auch für uns etwas ganz Besonderes.

 

Wir wollen den Besuch nutzen, um Bärbel unsere Region zu zeigen und mit ihr bei einer Wanderung direkt ins Gespräch zu kommen. Dazu laden wir alle zu einer schönen Route (ca. 4km) von Maulbronn nach Knittlingen/Freudenstein ein. Jede und jeder ist herzlich willkommen.

 

Wir treffen uns ab 16:45 Uhr im Klosterhof Maulbronn und wandern gemeinsam nach Knittlingen/Freudenstein, wo an diesem Abend das Backhaus am Backhausplatz (Diefenbacher Straße 1) feierlich eingeweiht wird. Hier endet unsere Wanderung gegen 19:00 Uhr in lockerer Atmosphäre bei einem Imbiss und Getränken.  

 

Wir freuen uns über eine kurze Rückmeldung an katja.mast.ma05@bundestag.de oder telefonisch unter der 07231 351429

Öffentliche Wanderung mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und Katja Mast

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast und die SPD in der Region laden am 27. Mai unter dem Motto "Frühlingswanderung mit Bärbel Bas und Katja Mast" zu einer öffentlichen Wanderung und Einkehr mit der Bundestagspräsidentin ein. Die Frühlingswanderung findet an Stelle des traditionellen Neujahrsempfangs statt, der aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste. Mit Bundestagspräsidentin Bas kommt die nach dem Bundespräsidenten protokollarisch ranghöchste Vertreterin der Bundesrepublik in die Region.

„Bärbel Bas ist eine starke und unglaublich zugewandte Politikerin und Bundestagspräsidentin, die immer den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sucht und herstellt. In meiner Funktion als 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion arbeite ich mit Bärbel Bas eng zusammen. Dass sie uns im Enzkreis besucht, ist für die gesamte Region eine große Ehre. Bei der Wanderung wollen wir in lockerer Atmosphäre in das offene und direkte Gespräch kommen. Jede und jeder ist herzlich willkommen“, so Mast.

Auf der etwa 4 km langen Wanderung von Maulbronn nach Freudenstein gibt es dabei die Gelegenheit für persönliche Gespräche, einen Blick auf die Landschaft in der Region und vieles mehr. Ziel der Wanderung ist der Knittlinger Stadtteil Freudenstein, wo der "Backhausplatz" nach seiner Sanierung mit einer "Dorfhocketse" eingeweiht wird.

„Mit Katja Mast verbindet mich eine lange und enge Zusammenarbeit im Deutschen Bundestag und in der SPD-Fraktion. Ich bin ihrer Einladung sehr gern gefolgt und freue mich, dass sie mir nun auch bei so einem besonderen Termin den Reiz des Enzkreises inklusive des Weltkulturerbes Kloster Maulbronn nahe bringt. Ich freue mich auf jede und jeden, der sich der Wanderung anschließt und die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürger. So geht lebendige Demokratie“, so die Duisburger Abgeordnete und Bundestagspräsidentin Bas.

„Dass mit Bärbel Bas die Präsidentin des Deutschen Bundestages und damit die protokollarisch „zweite Frau“ im Staat in unsere Region kommt, viel Zeit mitbringt, um Menschen und Landschaft kennenzulernen, ist auch für uns etwas ganz Besonders“, so der Kreisvorsitzende der SPD Enzkreis/Pforzheim Paul Renner. Wir freuen uns auf diese attraktive Alternative zu unserem traditionellen Neujahrsempfang.“

Wer mitwandern will, kann sich möglichst bis 20. Mai unter katja.mast.ma05@bundestag.de oder unter der 07231- 351429 zur Wanderung anmelden. Natürlich kann jede und jeder auch ab ca. 18:00 Uhr in Knittlingen/Freudenstein dazustoßen.

Start/Sammelpunkt: 27. Mai um 16:45 Uhr Klosterhof Maulbronn

Ziel: Backhausplatz Knittlingen/Freudenstein, Diefenbacher Straße 1, 75438 Knittlingen

Den Blick auf Kinder und Jugendliche richten - SPD Enzkreis/Pforzheim beim Landesparteitag

Mit dem Hauptthema „Was brauchen Kinder und Jugendliche jetzt?“ fand ein Landesparteitag der SPD-Baden-Württemberg bei Stuttgart statt. Der vor kurzem fusionierte Kreisverband SPD Enzkreis/Pforzheim wurde durch Paul Renner, Kreisvorsitzender, seinen beiden Stellvertretern Annkathrin Wulff und Michael Hofsäß sowie durch Ursula Köppen vertreten.

„Nach über zwei Jahren Pandemie haben viele Menschen schwere Zeiten hinter sich. Gerade auch junge Menschen waren massiv von Pandemie-Maßnahmen betroffen, z.B. in Kitas, Schulen und in ihrer Freizeit. Darauf müssen wir unseren Blick richten“, so Michael Hofsäß. Die SPD will daher frühkindliche Bildung, Förderung und Betreuung für alle Kinder ermöglichen. Dazu ist dringend ein Ausbau der Betreuungsplätze nötig. Dies wird leider auch weiter am Beispiel der Stadt Pforzheim zu erkennen. Die SPD fordert außerdem kostenfreie Mittagessen in Schulen und Kitas. Kinder-, Jugend- und Familienpolitik soll im Parlament bevorzugt behandelt werden. Bei Unterstützungsbedarf muss Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, sich fachlich begleiten zu lassen – sowohl individuell als auch in Klassen bzw. Gruppen, z.B. durch Schulsozialarbeiter:innen, Psycholog:innen und vielen weiteren Fachkräften.

„Für uns ist klar: Kinder und Jugendliche sind nicht nur Baden-Württembergs Zukunft. Sie sind unsere Gegenwart und haben ein Recht darauf gehört zu werden. Sie verdienen es, im Mittelpunkt unserer Politik zu stehen“, so Paul Renner.

Auch der Ukraine-Krieg beschäftigte die Delegierten sehr. „Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine und fordern sofortigen Frieden“, so Annkathrin Wulff. Der Beschluss des Parteitags sieht zahlreiche Maßnahmen vor, um den Auswirkungen des Krieges entgegenzutreten. Dabei geht es vor allem um einen zügigen und unbürokratischen Zugang zur

Sprachförderung sowie zu Integrations- und Erstorientierungskursen. Die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger steht ebenso im Fokus der SPD. Sie sieht die Landesregierung in der Pflicht, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Bevölkerung in Baden-Württemberg abzufedern. Hierbei geht es um kurzfristige Entlastungen wie einem Energiegeld, aber auch um langfristige Maßnahmen wie z.B. dem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien.

STADTRADELN von 13.05. bis 02.06.2022

Es geht wieder los - das diesjährige Stadtradeln beginnt am Freitag, den 13. Mai.

Von da an heißt es wieder - in die Pedale treten was das Zeug hält. Wir möchten wieder viele Kilometer sammeln und somit für ein besseres Klima beitragen. Jeder geradelte Kilometer innerhalb des Aktionszeitraums kann im Stadtradel-Portal eingetragen werden und wird direkt in eingespartes CO2/kg angegeben.

Wir freuen uns über jeden der sich "für uns" aufs Rad setzt und mitstrampelt.

Über folgenden Link erfolgt die Anmeldung direkt im SPD OV Heimsheim-Team:

https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=27564

 

Viel Spaß!

Flurputzede in Heimsheim

Der SPD Ortsverein Heimsheim/Heckengäu war mit guter Beteiligung bei der Flurputzede im April dabei. Wir säuberten den Bachlauf von den Zinselwiesen bis zum See, sowie angrenzende Wege. Dabei kam allerhand Müll zusammen. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer und an die Stadt und den Bauhof für die Durchführung.

Tag der Arbeit am 1. Mai: „Zusammenhalt, Respekt und internationale Solidarität“

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai rufen die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast und der Kreisvorsitzende der SPD Enzkreis/Pforzheim Paul Renner zu Zusammenhalt, Respekt und internationaler Solidarität auf. Für die SPD in der Region sei der Tag der Arbeit immer auch ein Tag, der für „Frieden und Freiheit“ stehe, so Mast und Renner.

„Der diesjährige 1. Mai steht besonders unter dem Eindruck des brutalen Angriffskrieges des russischen Präsidenten auf die Ukraine. Putins Krieg kostet Menschenleben, verursacht millionenfaches Leid und er ist ein Angriff auf unsere gewachsene Sicherheitsordnung. Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen in der Ukraine. Die Bundesrepublik unterstützt die Ukraine auf allen Ebenen – durch politischen Druck, durch massive und wirksame Sanktionen, durch humanitäre und finanzielle Hilfe und - in enger Abstimmung mit unseren internationalen Partnern - durch Waffenlieferungen zur Verteidigung“, so Mast. 

Der SPD-Kreisvorsitzende Renner und die SPD-Abgeordnete Mast seien „tief beeindruckt“ vom gesellschaftlichen Engagement vieler Helferinnen und Helfer. Die Arbeit von Initiativen, Vereinen, Ehrenamtlichen und vielen mehr sei ein Zeichen „gelebten bürgerschaftlichen Engagements“, so Mast und Renner.

Junge Spitze für frisch fusionierten SPD-Kreisverband Enzkreis/Pforzheim

Aus zwei mach eins: Am 11. April haben die Delegierten der beiden SPD-Kreisverbände Enzkreis und Pforzheim der Zusammenlegung ihrer Kreisverbände zugestimmt und sich gleichzeitig einen gemeinsamen neuen, vierzehnköpfigen Vorstand gegeben.

An der Spitze des Kreisverbands Enzkreis-Pforzheim steht nun ein motiviertes, junges Trio, bestehend aus dem Kreisvorsitzenden Paul Renner (28) und seinen beiden Stellvertreter/-innen Michael Hofsäß (25) und Annkathrin Wulff (35).

„Wir freuen uns sehr, die Kräfte unserer ehemaligen Kreisverbände nun besser bündeln und mit gemeinsamer Stärke in die Zukunft blicken zu können, um noch mehr für die Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis zu bewegen“, so Renner, Hofsäß und Wulff.

Spende anstelle von Rosen

Heute, am 8. März, ist Internationaler Frauentag. Die Bedeutung dieses Tages entstand durch den Kampf in Bezug auf Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen.

In diesen Tagen denken wir alle vermehrt an die Menschen in unserer Gesellschaft, denen es nicht gut geht und auf unterschiedlichste Weise unterdrückt werden.

In den vergangenen Jahren haben wir an diesem Tag Rosen aus fairem Anbau an Heimsheimer Frauen auf dem Marktplatz verteilt. In diesem Jahr spenden wir 200 € an das Frauenhaus in Pforzheim.

Der Verein „PF² – Pforzheimer Förderverein Frauenhaus e.V.“  unterstützt die Frauenhausarbeit in Pforzheim und dem Enzkreis. Die Schirmherrschaft hat unsere Bundestagsabgeordnete Katja Mast inne. Wir freuen uns, dass wir so einen kleinen Beitrag für diese wichtige Unterstützung für Frauen in Not leisten können.

„Krieg ist nicht mehr die ultima ratio, sondern die ultima irratio.“ (Willy Brandt 1971)

Der Willy-Brandt-Realschule in Königsbach wurde die Ehre zuteil, in ihrer Aula die hochkarätige Wanderausstellung zum Leben und Wirken ihres Namensgebers Willy Brandt zeigen zu dürfen. 

Aus unserem Ortsverein waren mehrere Besuchergruppen dort und haben sich über den großen Sozialdemokraten informiert, der im Übrigen am 24.Juni 1961 bei der Einweihung des Neubaus der Wilferdinger Schule eine Rede hielt.

NS-Gegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, Außenminister, Bundeskanzler, Friedensnobelpreisträger – die Wanderausstellung spiegelt das spannende Leben Willy Brandts und die wechselvolle Geschichte Deutschlands und Europas im 20. Jahrhundert wider. Brandts Regierungszeit bis Mai 1974 wird dort einer historisch-kritischen Betrachtung unterzogen. Beim Rückblick auf bedeutende Ereignisse und Themen der Jahre 1969 bis 1974 (Ostpolitik und Friedenspolitik) drängen sich uns als Besucher Verbindungen zur aktuellen politischen Lage auf.

Edgar Kunzmann, Antje Hill, Andreas Beier und Werner Karafiat bei der Willy Brandt-Ausstellung
Edgar Kunzmann, Antje Hill, Andreas Beier und Werner Karafiat bei der Willy Brandt-Ausstellung

Frieden – seit wenigen Tagen hat dieser Begriff für uns in Europa ein ganz neues Gewicht. Wir waren alle an die scheinbare Selbstverständlichkeit des Frieden in unserer Heimat gewöhnt. Immerhin dauerte der Zustand für geschichtliche Maßstäbe sehr lange an – ein ganzes Lebensalter - und wir hatten es als ganz selbstverständlich erachtet, dass die Welt aus den Lehren der Geschichte des 20. Jahrhunderts gelernt hatte. Schlagartig sind wir nun aus dieser Illusion gerissen worden.

Was wir aus der Ausstellung und der Beschäftigung mit der Biographie Willy Brandts mitnehmen, ist die Überzeugung: Demokratie und Freiheit sind keine Gegebenheiten, die man als selbstverständlich nehmen kann, wenn sie einmal erreicht sind.

Er wollte „mehr Demokratie wagen“, wir alle müssen 50 Jahre später bereit sein, diese freiheitliche Demokratie zu verteidigen – nach innen und außen!

Edgar Kunzmann