SPD Bürgerforum am 11. November

Veröffentlicht am 17.11.2016 in Kommunalpolitik

Am Dienstag, den 11. November, fand im Schleglerkasten ein SPD Bürgerforum statt, zu dem die gesamte Bürgerschaft eingeladen war.

Besprochen wurden aktuelle Themen aus der Arbeit des Gemeinderats sowie Anliegen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Lesen Sie im folgenden Bericht, welche Themen diskutiert und besprochen wurden.

Bereits durch den Gemeinderat beschlossen wurde die Maßnahme in der Schulstraße im Bereich zur Nordtangente hinunter. Dieser Straßenteil wird saniert, sowie mit einem durchgängigen Gehweg versehen. Eine Verbreiterung der Straße wird es nicht geben, da keine „Rennstrecke“ produziert werden soll. Für sich entgegenkommende Fahrzeuge wird es jedoch Ausweichmöglichkeiten geben. Der Bordstein wird nicht befahrbar sein, sodass die Fußgänger jederzeit geschützt sein werden.

Von den Bürgerinnen und Bürgern wurde darauf hingewiesen, dass auf Höhe des betreuten Wohnens und der Schule eine sehr unübersichtliche Parksituation entstanden ist und dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht eingehalten werden. Ein Vorschlag für eine Fahrbahnerhöhung durch eine Welle wurde ebenfalls an uns herangetragen. Dies könnte zu einem gemäßigteren Fahrstil beitragen.

Ein weiteres beschlossenes Thema ist der zukünftige Umbau der sogenannten Steinbruchspange.
Die Gemeinderäte von Rutesheim und Heimsheim haben sich darauf geeinigt, dass die Steinbruchspange (bisher in Heimsheimer Besitz) zur Landesstraße hochgestuft wird. Von Heimsheim kommend wird der Radius vergrößert mit dem man auf die Steinbruchspange nach links abbiegt. Eine Radwegenetzplanung an der Straße entlang von Heimsheim nach Perouse ist angestoßen worden und bereits in den Köpfen der Planer.

Die aktuellen Themen des Gemeinderats sind unter anderem Folgende:

  • Gewerbegebiete: Das Gebiet Egelsee I ist inzwischen beinahe voll, hier gibt es noch unbebaute Optionsflächen sowie wenige unverkaufte Flächen. Die Planung von Egelsee II wird weiterhin verfolgt. Bewusst ist man sich hier über eine herausfordernde Erschließung aufgrund der Höhenunterschiede, die das Gebiet mit sich bringt.
    Im Bereich Kammertal (Autobahnmeisterei) wurde eine erste Änderung des Bebauungsplans vorgenommen. Dieser erlaubt nun die Ansiedlung eines Logistikunternehmens.
  • Ebenfalls eine Folge des dicht bebauten und hoch frequentierten Gewerbegebiets Egelsee I müssen in naher Zukunft Überlegungen zu Verkehrskonzepten sein. Tiefenbronn erweitert sein Gewerbegebiet, was auch wir über die Nordtangente und die Autobahnzufahrt spüren werden. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (z.B. von Heimsheim nach Renningen) ist ebenfalls ein sehr wichtiges Thema, welches unter anderem dem neu entstandenen Kreisverkehr Richtung Friolzheim zu Gute kommen würde.
  • Die Planungen zur Sanierung unserer Stadthalle sind bereits einige Zeit im Gange. Der Gemeinderat entschied sich nun die Stadthalle energetisch und brandschutztechnisch zu sanieren. Hierzu gehört selbstverständlich auch die Abdichtung des Daches. Der Foyerbereich wird angepasst, die Küche verlegt und ein neuer Vereinsraum entsteht. Die Maßnahmen sollen so durchgeführt werden, dass möglichst wenige Einschränkungen für Schule und Vereine entstehen. Der Sanierungsbeginn ist nach der Heckengäumesse im Mai nächsten Jahres und soll bald nach Schulbeginn nach den Sommerferien abgeschlossen sein. Die Kosten für diese Sanierungsvariante betragen rund 3 Millionen Euro. Im Zuge der Sanierung wurde aus der Bürgerschaft angeregt Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach anzubringen, dies ist jedoch aufgrund der zu hohen Dachlast nicht möglich.
  • Die Planungen des Gebiets Lailberg II sind aktuell verlangsamt, da zunächst Ausgleichsmaßnahmen für die äußerst wertvollen zu erschließenden Böden definiert werden müssen. Es handelt sich um eine Fläche von insgesamt 9,6 ha.
    Wir als SPD plädieren dafür, dass im oberen Bereich des Gebiets Mehrfamilienhäuser gebaut werden sollen. Dieses Gebiet, ist der letzte Fleck, an dem wir bezahlbaren Wohnraum schaffen können, deshalb sollte das Gebiet so gestaltet werden, dass jeder darin einen Platz für sich finden könnte.
    Eine Optionsfläche für einen Kindergartenneubau ist im Bebauungsplan ebenfalls vorgesehen. Die Kapazitäten der Kindergärten sind bereits jetzt schon voll ausgeschöpft und dass es zusätzlicher Plätze bedarf wenn ein Neubaugebiet entsteht, versteht sich von selbst.
  • Das Thema Windenergie im Heimsheimer und Merklinger Wald hingegen wird zurzeit kontroverser diskutiert. Auch wir als SPD haben es uns nicht leicht gemacht den „richtigen“ Standpunkt zu finden. Fest steht, dass die Energiewinde vorangetrieben werden muss und Strom aus Windenergie eine sehr gute Alternative ist. Dass diese Windenergie ausgerechnet in unserem größten zusammenhängenden Waldstück generiert werden soll (und wir  überhaupt kein einziges Kilowatt davon verwerten könnten) machte uns jedoch stutzig. Egal ob als Erholungsfunktion, zur Sauerstoffproduktion oder zum Klimaschutz – der Wald hat eine tragende Rolle für unser heutzutage sehr beeinträchtigtes Ökosystem. Wir sind dafür, diesen Wald für die Heimsheimer Bürgerinnen und Bürger in dieser Art zu erhalten und hoffen dass die Weil der Städter hierfür Verständnis aufbringen oder die Einsicht erhalten den Mindestabstand von 1.000 Metern einzuhalten.

Aus der Bürgerschaft wurden im Anschluss an den Bericht von Rolf Vetter noch weitere Begehren herangetragen:

  • Beruhigung des Ortskerns (hohe Verkehrsbelastung)
  • Direkte Verbindung vom EDEKA-Markt zur Graf-Eberhard-Str.
  • Ansprechendere Bepflanzung vor den Lebensmittelmärkten und dm-Markt

 

Wir bedanken uns hiermit für die rege Teilnahme und das Interesse an unserer Veranstaltung.

 

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